ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Theo Lingen

Fein gegen Fein

Eine Geschichte in Briefen



Regie: Heinz-Günter Stamm

Theo Lingen wäre heuer 100 Jahre alt geworden. Wenig bekannt ist, dass der Film-Komiker auch Funk-Komödien schrieb. Seinen Figuren und ihrer Geschichte nähert er sich behutsam und mit viel Ironie. Lilly Fein fühlt sich von ihrem Mann vernachlässigt und bittet Dieter Freund, einen Rechtsanwalt und guten Bekannten, sie im Scheidungsverfahren zu vertreten. Dieser ist aber auch ein Freund des Ehemannes Rudi Fein und so versucht er, zwischen beiden zu vermitteln. Das Ganze muss aber über eine große Distanz hinweg geschehen, denn Frau Fein hält sich in Italien auf, während ihr Mann Geschäfte in den USA macht. Man schreibt sich je nach Anlass Telegramme, Briefe oder Postkarten. Theo Lingen selbst sorgt bei dieser Dreiecksgeschichte als Erzähler für Orientierung, indem er in kurzen Zwischentexten Absender und Empfänger nennt. Wie man es von seinen beliebten Butler-Darstellungen in Film und Fernsehen gewohnt ist, bleibt er natürlich diskret und macht nur ab und an dezente Anmerkungen, zum Beispiel zu Art und Beschaffenheit des Briefpapiers.

Theo Lingen, eigentlich Theodor Franz Schmitz, wurde 1903 in Hannover geboren und starb 1978 in Wien. Er war Schauspieler, Komiker und Regisseur und drehte über 200 Filme. Er war ebenso Autor von Bühnenstücken, Kriminalgeschichten und Drehbüchern. Seine Hörspiele waren u.a. 'Theophanes' (RB 1949), 'Eine MInuten vor sieben' (BR 1972), 'Kidnapping' (BR 1975).

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Rolf Didczuhn
Gualtiero Guidi
Andrea Jonasson
Hans Korte
Theo Lingen
Peter Pasetti
Günther Ungeheuer


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1974

Erstsendung: 02.05.1974 | 48'49


VERÖFFENTLICHUNGEN

  • CD-Edition: Pidax Film Media Ltd. (Alive) 2016

Darstellung: