ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Martin Walser

Verteidigung von Friedrichshafen



Regie: Heinz Wilhelm Schwarz

Thassilo S. Grübel braucht Geld. Mit dem Signet einer angeblichen amerikanischen Gangsterbande schickt er gleichlautende Erpresserbriefe an die industrielle Schickeria am Ort. Sich selbst empfiehlt er - mit anderem Briefkopf - als Detektiv. Doch die Verhandlungspraktiken der Reichen sind geschliffener und prägnanter als die von Thassilo, auch setzen sie mehr Vertrauen in Selbsthilfe als in Thassilo. Da muß mit Attentaten, mit erheblichen Sachschäden nachgeholfen werden. Martin Walser zu seinem Stück: 'Es handelt sich also bei diesem selbstarrangierten Fall um einen Fall von Bedürfniserweckung, es wird das Bedürfnis nach Gesellschaft etwas Alltägliches. Es handelt sich in TSG auch um einen, der Konsequenzen aus Angestelltenerfahrungen zieht: er entwickelt Initiative, wird endlich selbständig. Und es handelt sich in TSG auch noch um einen, der selber dafür sorgen muß, daß er nicht für überflüssig gehalten wird. Auch das soll öfter vorkommen.'

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Wolfgang ReichmannThassilo S. Grübel
Sabine SinjenCarolyn, seine Frau
Susi NicolettiMutter
Karl Michael VoglerHugo
Biggi FischerBenedette von Mufflings, Verlegerin
Heinz BaumannJames Blickle
Hans Dieter ZeidlerGeorg Feuerstein
Erik FreyBaron Gschetz-Tötensen
Isolde StieglerFrau Koppenwallner


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1974

Erstsendung: 02.10.1974 | 75'50


Darstellung: