ARD-Hörspieldatenbank

Hörspiel



Johannes Hendrich

Übergang


Technische Realisierung: Heinz Schueler, Ingeborg Richert


Regie: Rolf von Goth

Der alte Herr Gürlich ist nach einem arbeitsreichen Leben endlich pensioniert worden. Aber die Tage ohne die Fahrt zum Büro, ohne berufliche Gespräche und ohne die Kollegen erscheinen ihm langweilig und unausgefüllt. Immer wieder taucht er unter irgendeinem Vorwand an seiner früheren Arbeitsstelle auf, wo inzwischen sein Nachfolger wichtig und eifrig an seinem Schreibtisch sitzt. Gürlichs Familie sind die Anrufe dieses Nachfolgers, der den alten Mann gern abwimmeln will, schon peinlich. Auch sonst hat die Familie nichts zu lachen, denn der gelangweilte Vater wird immer unausstehlicher. Tag für Tag geht er planlos spazieren. Bei diesen Spaziergängen trifft er eines Tages den alten Franke, der immer wieder in leuchtenden Farben schildert, was für ein schönes Leben er nach seiner Pensionierung führt, wie glücklich er ist, nicht mehr Tag für Tag arbeiten zu müssen. Gürlichs Neid auf diesen Zufriedenen wächst, bis er eines Tages nach einem Verkehrsunfall, bei dem sein neuer Bekannter ums Leben kommt, entdecken muß, daß Franke viel unglücklicher und einsamer war als er selbst. Von nun an wird er sein Leben in einem anderen Lichte sehen.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Carl RaddatzGürlich
Edith Schultze-WestrumAnna, seine Frau
Maria KörberIlse, seine Tochter
Fritz RaspFranke
Erna HaffnerFrau Böhm
Max Walter SiegSattler
Annamarie BoehmeFrau Fuchs
Claus JurichsJürgen
Herbert A. KnippenbergSchubert
u.a.


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin 1968

Erstsendung: 04.01.1969 | 50'10


Darstellung: