Originalhörspiel

Autor/Autorin: Gabriele Wohmann

Ich bin ja schon zu Hause

Redaktion: Georg Bühren
Technische Realisierung: Steffen Jahn, Rike Wiebelitz, Dirk Hülsenbusch
Regieassistenz: Nike Zafiris

Regie: Angeli Backhausen

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Marianne RogéeGreta
    Christoph BantzerEdi
    Antje LewaldTierheim-Frau
    Claudia LudwigModeratorin

Wie jedes Jahr stellt sich für Edi und Greta die Frage, wer "zwischen den Jahren" eingeladen werden soll. Nicht so einfach zu beantworten für die beiden Alten, einige der Weggefährten und Verwandten möchte man nicht mehr um sich haben. Aber die Rituale des Lebensrestes wollen durchgespielt sein, die jährlichen Feste ebenso wie die kleineren Gewohnheiten des Alltags. Alles liegt dicht beieinander: das nächste Abendessen und die Erinnerung an Reisen nach London oder Rom. Die bekannten Minenfelder, jene Themen und Bereiche, in die man besser nicht weiter eindringt, werden ebenso gemieden wie die Gedanken an das unausweichliche Ende. Über allem steht letztlich der Satz aus Anton Tschechows "Onkel Wanja", den die ehemalige Schauspielerin Greta zitiert: "Unser Leben wird still und zärtlich sein, wie eine sanfte Berührung."

Weitere Informationen
Gabriele Wohmann (1932-2015), studierte in Frankfurt Germanistik, Romanistik, Musikwissenschaft und Philosophie. Ihrer ersten Erzählung, "Ein unwiderstehlicher Mann", folgte eine große Zahl von Romanen, Gedichtbänden, Fernseh- und Hörspielen, Tagebuchaufzeichnungen, Essays und Erzählungen. Ihr umfangreiches Werk machte sie zu einer der meistgelesenen deutschen Autorinnen und wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen bedacht.

Christoph Bantzer in der Rolle des Edi und Marianne Rogée als Greta
© WDR/Sibylle Anneck
Christoph Bantzer in der Rolle des Edi und Marianne Rogée als Greta © WDR/Sibylle Anneck

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 2011
  • Erstsendung: 27.12.2011 | WDR 5 | 49'56

Rezensionen (Auswahl)

  • Stefan Fischer: Spannungsreiche Gelassenheit. In: Süddeutsche Zeitung 27.12.2011, S. 17.

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