ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Ulrike Haage, Ruth Johanna Benrath

Wie sich alles verdichtet in Blumen


Komposition: Ulrike Haage

Dramaturgie: Juliane Schmidt

Technische Realisierung: Benjamin Ihnow, Peter Avar

Regieassistenz: Oliver Martin


Regie: Ulrike Haage

Er war nicht nur der deutsche Impressionist schlechthin, sondern lange Jahre auch Kopf der Berliner Secession, Ehrenbürger Berlins und schließlich von 1920 bis 1933 Präsident der Berliner Akademie der Künste: Max Liebermann. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten ließ ihn jäh aus dem „schönen Traum der Assimilierung“ erwachen. „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte,“ sagte er angesichts der SA-Aufmärsche vor dem Brandenburger Tor, die er aus dem Fenster seines dortigen Hauses mitanschauen musste. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Liebermann zurückgezogen vor allem in seinem Gartenhaus am Wannsee. Die Bilder seiner Familie und des Gartens wurden sein stilles Spätwerk. 

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Hanns Zischler
Martina Gedeck
Veronika Bachfischer


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio circa 2022

Erstsendung: 08.07.2022 | rbbKultur | 45'55


REZENSIONEN

  • Stefan Fischer: Blumen des Bösen. Drei Hörspiele, drei Lebensbilanzen: In unterschiedlichen Tonlagen rechnen fiktive Figuren und reale Personen radikal ab. In: Süddeutsche Zeitung vom 07.07.2022. S. 31.
  • Eva-Maria Lenz: Das Abwesende ist anwesend. In: epd medien Nr. 30. 29.07.2022. S. 38.

Darstellung: