ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Klaus Rifbjerg

Die Zeit vergeht

Übersetzt aus dem Dänischen


Übersetzung: Lutz Volke

Technische Realisierung: Herbert Kuhlmann, Matthias Fischenich

Regieassistenz: Tim Vowinckel


Regie: Hans Gerd Krogmann

Höchstpersönlich tritt sie auf, die Zeit. Sie schleicht sich bei den Eheleuten Jens und Anne ein, bei deren Eltern und den Kindern im Teenageralter. Und sie dreht das Rad der Geschichte ein wenig zurück: auf das Jahr 1971. Da ist man noch auf die großen Veränderungen aus. Vor allem die alten Gewohnheiten gilt es zu verändern. Wenn man/frau mit jemand anderem pennt - und das kommt ganz schön häufig vor - dann wird das ausdiskutiert. Ohne Verletzungen aber, muß die gute alte Zeit bemerken, geht das nie ab. Insofern hat sich nichts geändert. "1971 oder jetzt, das ist ein und dasselbe". Die Alten haben Plagen dieser Art längst hinter sich, sie leiden andere Qualen - und die flüchtige Zeit macht dem Gevatter Tod Platz. Auch der tritt auf in diesem heiter-melancholischen Hörspiel.

Klaus Rifbjerg, geboren 1931 in Kopenhagen, ist in allen literarischen Genres zu Hause und kann auf ein mehr als 100-bändiges Werk verweisen. In deutscher Übertragung liegen die Gedichtbände "Uhrenschlag der aufgelösten Zeit" und "Septembersong" vor sowie mehrere Romane und Erzählbände. Außerdem ein Hörspiel: "Das träumende Haus" (1995).

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Lutz HerkenrathJens
Margrit CarlsAnne
Hille DarjesZeit
Matthias PonnierSofa
Aljoscha SebaldTheodor
Gisela TroweAsta
Thomas AntzendorferLehrer
Hermann LauseTod
Daniel BruehlJunge
Abak Safaei-RadMädchen


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1996

Erstsendung: 16.02.1997 | 59'25


Darstellung: