ARD-Hörspieldatenbank


Ars acustica


Komponisten als Hörspielmacher


John Cage

Roaratorio. Ein irischer Zirkus über Finnegans Wake


Technische Realisierung: IRCAM Paris

Regieassistenz: Peter Behrendsen


Realisation: John Cage, John David Fullemann

Das Hörspiel hat seinen Ursprung in der intensiven Beschäftigung mit James Joyce, besonders mit dessen schwer entschlüsselbarem Prosawerk "Finnegans Wake". Dieser Text, entstanden aus Mesostics-Lettern, die auf der Mittelachse von oben nach unten gelesen, ständig den Namen James Joyce ergeben, strukturiert das Werk. Daneben gibt es vier oder fünf Schichten Musik und Geräusch: irische Balladen, Jigs, Vokal- und Instrumentalmusik. Zwei Geräuschebenen werden aufgenommen und montiert, eine davon wird aus der Realisation der Hinweise auf Geräusche in "Finnegans Wake" selbst bestehen, ein weiteres Band entsteht, indem "ich mich an die erwähnten Orte begebe und hier aufnehme, was an Geräuschen zur Zeit meines Eintreffens zu hören ist". Die Hälfte der in "Finnegans Wake" erwähnten Lokalitäten liegt in Irland. (John Cage)

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Mitwirkende

Musik: John Cage (Stimme), Joe Heaney (Singstimme), Paddy Glackin (Violine), Peadar Mercier (Bodhran), Mel Mercier (Bodhran), Matt Malloy (Flöte), Séamus Ennis (Uilleann Pipes)

 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk / Süddeutscher Rundfunk / Katholieke Radio Omroep 1979

Erstsendung: 22.10.1979 | 60'13


AUSZEICHNUNGEN

  • Karl-Sczuka-Preis 1979

Darstellung: