ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kinderhörspiel



Uwe Storjohann

Die Geister, die ich rief - Aus Goethes Kinderjahren


Komposition: Alan Fillip

Technische Realisierung: Jutta Liedemit, Christine Berger

Regieassistenz: Lydia Hebbelmann


Regie: Uwe Storjohann

Johann Wolfgang Goethe erinnert sich als alter Mann an seine Kindheit. Er ist neuneinhalb Jahre alt, als am 2. Januar 1759 französisches Militär in Frankfurt einrückt. Ein Stockwerk von Goethes Elternhaus wird von den Besatzern beschlagnahmt. Das spaltet die Familie Goethe in zwei Parteien. Die Mutter und die beiden Kinder Johann Wolfgang und Cornelia werden gut Freund mit den Fremden, der Vater aber begegnet der Einquartierungmit Haß und Verachtung. Nichtsdestoweniger empfindet Johann Wolfgang die Zeit der französischen Besatzung als die glücklichste Zeit seiner Kindheit. Ursache ist eine Dauer-Freikarte für das französische Theater, die ihm der Großvater Textor schenkt. Das Theater wird fortan Johann Wolfgangs zweites Zuhause. Er schließt Freundschaft mit dem Schauspielerkind Derone und verliebt sich in dessen Schwester Philine. Vor allem aber entdeckt Goethe seine Leidenschaft für das Theater, schreibt sein erstes Theaterstück, natürlich mit einer Hauptrolle für Philine! Die Geister (der Komödie), die er rief, wird Goethe ein Leben lang nicht mehr los. In dieses MIKADO-Hörspiel zum Goethe-Jahr sind einige seiner berühmtesten Gedichte eingewoben, z.B. "Der Zauberlehrling" und "Sah' ein Knab' ein Röslein steh'n".

A
A

Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Franz-Josef SteffensDer Dichterfürst
Rainer SchmittGoethes Vater
Svenja PagesGoethes Mutter
Peter RoggischGoethes Großvater
Gernot EndemannGraf Thorane
Michael GerlingerZuckerbäcker
Gerd SamariterSpielzeughändler
Philipp HirschfeldGoethe als Kind
Gesine GregorczewskiCornelia, seine Schwester
Christoph StadtlerDerone
Theresa UnderbergPhiline


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 1999

Erstsendung: 12.09.1999 | 46'58


VERÖFFENTLICHUNGEN

  • CD-Edition: Deutsche Grammophon 2005

Darstellung: