ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Kurzhörspiel



Curt Goetz

Lohengrin


Vorlage: Lohengrin (Theaterstück)


Regie: Tom Toelle

Haller und Sohn sind pleite. Peinliche Folge: Robert und Jacob sind auch pleite. Die halbe Million, die sie bei der Firma verloren haben, hat ihnen endgültig den Rest gegeben. Aber noch weiß es keiner. Jacob hat nämlich - um den Ruf der Firma zu wahren - ihre Ansprüche beim Konkurs von Haller und Sohn nicht angemeldet. Sieben Tage werden sie sich noch halten, sieben Tage noch den Ruf genießen können, die solventeste Firma der Stadt zu sein. Aber dann? Sie werden also schleunigst ihr Bankhaus anpumpen müssen. Aber bei der Riesensumme, die sie brauchen, um sich zu sanieren, würde trotz ihres noch unbescholtenen Rufes das Bankhaus Verdacht schöpfen. Es sei denn, sie könnten einen plausiblen Grund angeben, daß sich etwas Besonderes ereignet hat. Und schon kommt es, das Besondere, wie auf's Stichwort. Es naht sich in der Gestalt eines äußerst seriös wirkenden älteren Herrn, des Sanitätsrats Biedermann, der Jacob und Robert ganz raffinierte Vorschläge zu machen weiß, wie sie aus ihrer Misere herauskommen können. Robert und Jacob atmen befreit auf. Ihnen ist, als trüge der Mann da vor ihnen eine goldene Rüstung und sei vom Gral zu ihnen hergesandt.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Martin HeldBiedermann
Alfred BalthoffJacob
Klaus MiedelRobert


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin 1959

Erstsendung: 03.03.1959 | 19'00

Darstellung: