ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Gert Hofmann

Balzacs Pferd


Vorlage: Gespräch über Balzacs Pferd (Novelle)

Technische Realisierung: Hans Greb, Irene Thielmann

Regieassistenz: Hans Eichleiter


Regie: Heinz von Cramer

Die Hauptfigur ist Honoré de Balzac, der, so Hofmann, "ja nicht nur viel geschrieben, sondern auch viel geredet hat. Was er sagen würde, sei es über den Zustand der Welt, sei es über Fragen des Metiers, stellte sich, als der Partner gefunden war, von selber ein." - Und dieser Partner? - "Ein gewisser Brissot, Inspektor der Kloaken von Paris und Veranstalter von anrüchigen, auf jeden Fall unterirdischen Schauspielen, die Balzac, der für's Leben gern eine erfolgreicher Theaterautor gewesen wäre, natürlich sehr reizen ..."

Heinz von Cramer (geboren am 12. Juli 1924 in Stettin; gestorben am 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) wuchs als Sohn baltischer Eltern in Potsdam auf und studierte, statt nach dem elterlichen Willen Landwirt oder Reserveoffizier zu werden, von 1938 bis 1943 in Berlin Musik, unter anderem bei Boris Blacher. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete von Cramer als Dramaturg, Regisseur und später als Hörspielautor beim RIAS. Während dieser Zeit schrieb er auch Opernlibretti und Balletttexte für Boris Blacher, Hans Werner Henze und Gottfried von Einem. 1953 emigrierte von Cramer nach Italien und lebte als freier Schriftsteller auf der Insel Procida in Italien. 1975 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden für seine Inszenierung der Goldberg-Variationen von Dieter Kühn, 1985 für Nachtschatten von Friederike Roth. (Biographische Notiz vom MDR anlässlich einer Wiederholungsausstrahlung 2020)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Dieter BorscheBalzac
Curt BockBrissot


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk / Norddeutscher Rundfunk / Süddeutscher Rundfunk 1978

Erstsendung: 03.11.1978 | 74'12


Darstellung: