ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel



Paul Henricks

Sieben Tage Frist für Schramm (3. Teil)


Vorlage: Sieben Tage Frist für Schramm (Roman)

Technische Realisierung: Klaus Mach, Andreas Heintzeler

Regieassistenz: Udo Köhler


Regie: Otto Kurth

Die Spannung, Stufe um Stufe in der dreiteiligen Reihe gesteigert, ist hier kein kriminalistischer Selbstzweck. Entschlüsselt wird ein Zeitbild. Mit der ganzen Kenntnis des Schulmilieus aus der Lehrerperspektive wird unaufdringlich, aber eindringlich die  Mentalität eines Kollegiums gezeichnet, das in der möglicherweise sehr braunen Vergangenheit des Englischlehrers Schramm lieber ein Kavaliersdelikt sehen möchte, um nicht das Ansehen der privaten Internatsschule zu gefährden. Vogt ist mit seinem Verdacht allein, dass zwischen dem Tod eines Schülers im Duschraum - vor Jahren - und den verbissenen Nachforschungen, die Schramm jetzt anstellt, ein fürchterlicher Zusammenhang bestehen könnte. Doch Vogt hatte schon damals Schramm zu Unrecht belastet.

Paul Henricks, eigentlich Dr. Edward Hoop, hat bisher vier Kriminalromane geschrieben. Dem Hörspiel liegt der gleichnamige Roman zugrunde. "Die Psychologie des Jägers", schreibt Henricks zu seiner neuen Arbeit, " ist aufschlussreicher als die des Gejagten. Der Jäger agiert, der Gejagte reagiert." (Historischer Pressetext; Paul Henricks starb 2008)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Karl LieffenDr. Vogt
Friedrich W. BauschulteSchramm
Henning SchlüterDer Direktor
Torsten SenseJunge


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1973

Erstsendung: 23.03.1974 | 40'40


Darstellung: