ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel


Ausländische Hörspielabteilungen stellen sich vor

Polskie Radio


Helmut Kajzar

Das Ende eines halben Schweines

übersetzt aus dem Polnischen


Übersetzung: Peter Lachmann

Regieassistenz: Frank Hübner


Regie: Helmut Kajzar

Das "Ende eines halben Schweines", ein "Monodrama für zwei widersprüchliche innere Stimmen", "ist dieses ganz auf intensive Dramatik und intellektuelle Brisanz hin konzipiertes Hörspiel: Die innere Stimme eines geschlachteten Schweines, desses Körper in seine nutzbringende Bestandteile zertrennt wird, berichtet über das banal- grausige Geschehen, und wird dabei zunehmend klarer und versöhnlicher - es ist eine Art, 'Verwandlung' in umgekehrter Richtung: Der entsetzte Schweinekörper verwandelt sich in illusionsloses Bewußtsein, das lebendige Schwein in seinen eigenen, von einem jugendlichen Beobachter fixiertes Mythos. Ja, es könnte gut sein, dass wir die Bedeutung des Todes überbewerten. Es gab gar keine Schwelle. Der Verlust der einzelnen Organe bringt Klarheit", sagt die Stimme des geschlachteten Schweins, und es klingt wie ein verfremdetes Hegel- Zitat vom geblendeten Ödipus, der sehend wurde." (Pressetext)

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Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1976

Erstsendung: 25.10.1976 | 34'40


Darstellung: