ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



F. J. Bogner

Lasset die Kindlein

Aus dem Leben eines Kindes


Technische Realisierung: Martin, Hohensee


Regie: Franz Josef Bogner

In seinem neuen Projekt, das Bogner für den RIAS zum "Jahr des Kindes" realisiert, improvisiert er Szenen aus dem Leben eines Kindes. Zusammen mit zwei Schweizer Schauspielern stellt er dar, wie Kinder Angst erleben, in ihrem Selbstbewußtsein verletzt und zur Erwachsenenlaufbahn vorprogrammiert werden. Die Rollen der Kinder wechseln während der Improvisationen; jeder der Darsteller dieser Kurz-Szenen ist mal Kind, mal Erwachsener - so daß jeder einmal erfährt, was es heißt, aufgrund von Abhängigkeit und Schwäche und daraus resultierender Machtlosigkeit unterdrückt zu werden.

Franz Josef Bogner, der als Beruf "Clown" angibt, wurde 1934 in Limburg an der Lahn geboren und war bis 1963 "Beamter auf Lebenszeit". Dann gab er seine bürgerliche Existenz und Sicherheit auf, um fortan als Kabarettist, Pantomime, Wortakrobat und Clown durch die Lande zu reisen; zuerst mit einer Gruppe, in den letzten Jahren meist mit Soloprogrammen. Bogner tritt in verschiedenen europäischen Ländern wie auch in Amerika auf: er war Gast beim Edinburgh Festival und den Berliner Festwochen 1978 und gibt Clowns-Kurse in Deutschland, Holland und in der Schweiz. 1977 wurde er mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis" ausgezeichnet, der von der "Kleinkunstbühne Unterhaus" in Mainz vergeben wird. (Pressetexte von 1979)

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Franz Josef Bogner
Ruth Hofmänner
Paul Weibel


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1979

Erstsendung: 22.12.1979 | 53'54


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