ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel



Heinz Helle

Eigentlich müssten wir tanzen


Vorlage: Eigentlich müssten wir tanzen (Roman)

Technische Realisierung: Dirk Hülsenbusch, Mechthild Austermann

Regieassistenz: Simon Kamphans


Regie: Martin Heindel

Eigentlich sollte es nur das jährliche Traditionswochenende auf der Berghütte werden. Doch als die vier Freunde wieder absteigen, ist die Welt untergegangen. Nur noch Trümmer und Leichen, wohin das Auge blickt. Seit ihrer Jugend schon treffen sich vier Freunde jedes Jahr zu einem gemeinsamen Wochenende auf einer Almhütte. Inzwischen sind die vier erwachsen – Architekten, Vertriebsmanager, Laboranten, Versicherungsvertreter – und trotz Bier und Schnaps ist der Spaß nicht mehr ganz so groß. Am Tag der Abreise steht man auf der Suche nach der alten Verbundenheit auf dem Balkon und starrt ins schneebedeckte Tal. Von dort steigt Rauch auf. Unten angekommen finden sie nichts mehr, wie es war. Etwas Unvorstellbares und Unerklärliches ist geschehen. Die gesamte menschliche Zivilisation liegt in Trümmern, fast alles ist verbrannt: Häuser, Autos, Menschen. Die vier Männer bahnen sich ihren Weg durch den endzeitlichen Winter, ernähren sich von Aas, Kondensmilch und aus Supermarktruinen geplünderten Knoblauchbaguettes. Doch schon bald stellt sich die Frage: Wozu überhaupt noch weiterleben, in einer Welt, in der es nichts mehr gibt, bis auf die schal gewordene alte Freundschaft.

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeiterte als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel, wo er auch wohnt. Sein Romandebüt Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin erschien 2014.

A
A

Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Jens HarzerErzähler
Florian LukasGolde
Nic RommDrygalski
Sebastian WeberFürst
Bert CöllHerr Huber
Barbara SchmidtFrau Huber
Martin BrossMann
Daniela LebangFrau


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2016

Erstsendung: 02.02.2017 | 1LIVE | 52'31


REZENSIONEN

  • Andreas Matzdorf: Wenn fehlt, was das Menschsein ausmacht. In: Medienkorrespondenz, Nr. 4 vom 24.2.2017, S. 43.

Darstellung: