ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel, Mundarthörspiel
Güntsiet vun'n Polarsteern
Niederdeutsches Hörspiel
Sprache des Hörspiels: niederdeutsch
Technische Realisierung: Helga Schmüser, Ute Lutz
Regieassistenz: Jutta Zech
Regie: Michael Leinert
"Ruf doch mal an!" rät, nicht ganz uneigennützig, die Bundespost, und dasselbe denkt der alte Hans Godglück, während er in seiner kleinen Wohnung darauf wartet, daß das Telefon klingelt. Da steht es nun, funkelnagelneu und eigens dafür geschaffen, eine Brücke von Mensch zu Mensch zu schlagen, aber keiner ruft an, niemanden scheint es nach einem Gespräch mit Hans Godglück zu verlangen. Und dabei wüßte er so vieles zu erzählen, von sich, seinem Leben, seinen Träumen. Schließlich ergreift er selbst die Initiative. Die Auswahl seiner Gesprächsteilnehmer überläßt er — nach dem Motto: den Finger drauf, den nehmen wir! — dem Zufall. Und dieser will es, daß Hans nach einer Reihe mißglückter telefonischer Kontaktaufnahmen an eine Frau gerät, die er von früher her kennt und die bereit ist, sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise zu machen, deren Ziel nur in ihren Träumen existiert.