ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel



Fred Denger

Langusten

Monolog

übersetzt ins Niederdeutsche


Sprache des Hörspiels: niederdeutsch


Vorlage: Langusten (Theaterstück)

Übersetzung: Renate Delfs

Technische Realisierung: Ingrid Beckmann, Sabine Kaufmann

Regieassistenz: Sylvia Dudek


Regie: Jochen Schütt

Dieser bittere Monolog einer alten Frau ist bereits in zahlreichen Theatern und auch im Fernsehen für viele Zuschauer zu einem erschütternden Erlebnis geworden.

Ein einfacher Mensch, der zu den Erniedrigten und Beleidigten der Wohlstandsgesellschaft gehört, quält sich im Widerspruch zwischen Ehrlichkeit und Selbstbehauptung. Resignation und trotzigem Aufbegehren. Das Beharren auf angeblich unantastbaren moralischen Gesetzen und die Erkenntnis der eigenen moralischen "Fehlbarkeit" prägen das Auf und Ab dieses einsamen Selbstgesprächs.

Die niederdeutsche Übertragung gibt der Lebensbeichte eine besondere sprachliche Dichte. Die eigentümliche gefühlsmäßige Nähe, die der Dialekt gleichsam von selbst zu vermitteln scheint, teilt sich dem Hörer, der ja hier einen Menschen gewissermaßen aus der Schlüsselloch-Perspektive beobachtet, deutlich mit. 

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Renate Delfs


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen / Norddeutscher Rundfunk

Erstsendung: 12.03.1984 | 62'50


Darstellung: