ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Horst Eifler, Ruprecht Kurzrock

Das Geheimnis des singenden Hauses


Komposition: Friedrich Scholz


Regie: Ulrich Gerhardt

„Spreche ich mit Inspektor Harris? Es ist mir wirklich unangenehm, jetzt gerade zum Wochenende. Aber Sie müssen bitte sofort kommen! Ich kann es nicht erklären. Sie singt schon wieder! Hören Sie? Diese grauenhafte Stimme! Ich halte es nicht mehr aus! Nummer 78, Crown Lane, Richmond. Bitte!!“ Die Anruferin muss wirklich verzweifelt sein, wenn sie darauf besteht, dass sich Scotland Yard sofort um den schrecklichen Gesang in ihrer Straße kümmert. Also gehen Inspektor Harris und sein Assistent Roberts der Sache nach. Vor dem Haus Nr. 78 in der Crown Lane treffen sie auf den Ehemann der Anruferin, der behauptet, die Stimme existiere nur im Kopf seiner Frau. Von wegen! Plötzlich weht ein sonderbarer Gesang aus einem alten Landhaus in der Nähe zu ihnen herüber. An dessen Gartentür finden sie eben jenen Mann röchelnd auf der Straße liegen, dem sie gerade noch vor Nr. 78 begegnet sind. Wie kam er so schnell hierher? Seine letzten Worte klingen wie „alle … auf der anderen Seite”. Das Landhaus gehört einem Professor, der die Kriminalbeamten bereitwillig durch die Räume führt. In einem Labor ist seine Sekretärin gerade dabei, eine Liste mit zwölf Namen zu erstellen, Namen, die Assistent Roberts bekannt vorkommen. Es sind die Vermisstenmeldungen der letzten Monate! Und dann traut Roberts seinen Augen nicht: Von einer Sekunde auf die andere ist auch der Hausherr verschwunden. „Der Professor saß dort drüben in diesem Sessel – plötzlich war er weg.” Wohin?

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Friedrich Siemers
Helmut Ahner
Wolfgang Kühne
Gisela Stein
Josef Pelz von Felinau
Hugo Schrader
Paul Edwin Roth
Guntram Jordan


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin

Erstsendung: 21.02.1966 | 45'48


Darstellung: