ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Paulina Czienskowski

Aber sie dachten nichts zu Ende


Komposition: Philipp Timm

Technische Realisierung: Martin Eichberg, Susanne Beyer


Regie: Lena Brasch

Paulina Czienskowski erzählt in ihrem ersten Originalhörspiel von den Konflikten einer Kleinfamilie, von der Sprachlosigkeit und der Brutalität des einander nicht Verstehens. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Traum, Realität und Erinnerung – zwischen Mensch und Tier.

In ihren Arbeiten versucht Paulina Czienskowski das oft gar nicht wahrgenommene Alltägliche in seiner Besonderheit herauszufiltern und zu benennen. „Aber sie dachten nichts zu Ende“ beleuchtet das zerbrechliche Familienleben der heute erwachsenen Claude, wo der verbissene Streit der Eltern in jeder Bagatelle schwelte, jegliche Kommunikation zum fast lebensbedrohlichen Seiltanz wurde. Mit ebenso sezierender wie poetischer Feinheit beobachtet und beschreibt Claude, erinnernd wie imaginierend, die Rituale von Bemühen, Sprachlosigkeit, Feindseligkeit und Entfremdung im „ganz normalen“ Alltagswahnsinn von Vater, Mutter, Kind und Kater.

Paulina Czienskowski, geb. 1988, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, lebt und arbeitet nach Aufenthalten in USA und Paris als freie Journalistin und Autorin in ihrer Geburtsstadt Berlin. 2018/19 Erzählband mit selbst eingesprochenem Hörspiel „Manifest gegen die emotionale Verkümmerung“, 2020 Debütroman „Taubenleben“.

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
N. N.
Lisa Hrdina
Meriam Abbas
Manuel Harder


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2021

Erstsendung: 18.07.2021 | Deutschlandfunk Kultur | ca. 52'00


REZENSIONEN

  • Christian Hörburger: Toxisches Familiendrama. In: Medienkorrespondenz Nr. 16. 13.08.2021. S. 41.

Darstellung: