ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kurzhörspiel


Arm und Pampig

Eine Mehrgenerationenfamilie meistert ihr Leben


Mariola Brillowska

Arm und Pampig (3. Folge: Schlüssel verloren)


Komposition: Felix Kubin


Regie: Mariola Brillowska

Die Mieten unbezahlbar, die Arbeits- und Lebensverhältnisse: prekär. Das Leben in der Großstadt ist kein Zuckerschlecken. Die Hörspielserie „Arm und Pampig“ porträtiert eine Familie, die „abgehängt“ ist – und sich mit Dreistigkeit und Sarkasmus aus der Falle windet.

Eine eigene Wohnung? Ist nicht mehr drin. Die alleinerziehende Mutter Amanda zieht mit ihren pubertierenden Töchtern Emma und Elisa kurzerhand bei der Rentnerin Anita ein. Gemeinsam hocken sie nun als Wahlfamilie in deren Wohnung aufeinander. Anita, deren Rente auch nicht zum Leben reicht, hat sich einen gemütlichen Rückzugsort im Kleiderschrank eingerichtet – doch die meiste Zeit kauert man gemeinsam auf dem Sofa. Und isst Bananen.

In Ermangelung funktionierender Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik wird in dieser armen aber frechen „Familie“ viel geredet. Während die Teenager vor allem motzen und versuchen, den Anschluss an ihre Peergroup nicht zu verlieren, und Amanda die vielen Optionen auslotet, wie man dem Leben doch noch das ein oder andere Highlight abtrotzen könnte, hält Oma Anita, die sich selbst zur Trümmerfrau stilisiert, die Stimmung oben. Es hat doch alles am Ende noch irgendetwas Positives!

Folge 3 – Schlüssel verloren:

Teenager, die ihre Schlüssel verschludern. Wer kann so was brauchen! Der Anruf beim Schlüsseldienst ist jedenfalls keine Option. Stattdessen muss eine pragmatische Lösung her.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Mariola BrillowskaMutter Amanda
Bela BrillowskaTochter Emma
Flowria GempelerTochter Elisa
Ingrid KnothRentnerin Anita


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio / Mariola Brillowska 2021

Erstsendung: 03.04.2021 | Deutschlandfunk Kultur | 3'16


REZENSIONEN

  • Rafik Will: Mit Herz, Hirn und Haltung. In: Medienkorrespondenz Nr. 11. 04.06.2021. S. 46.

Darstellung: