ARD-Hörspieldatenbank


Ars acustica



Werner Cee

Winterreise


Komposition: Werner Cee

Redaktion: Manfred Hess

Dramaturgie: Manfred Hess


Realisation: Werner Cee

Die Fremde bereisen und das Eigene finden - dieser Hoffnung folgt die Reihe "Des Wanderers Lied" über vier Wege. "Fremd bin ich eingezogen, fremd ziehe ich wieder aus" mit diesen Versen beginnt die "Winterreise", der wohl bekannteste Liederzyklus der Romantik, den Franz Schubert kurz vor seinem Tode 1827 für Gesangsstimme und Klavier komponierte. Ein Wanderer zieht ohne festes Ziel durch die Winternacht und erzählt von Liebesschmerz und enttäuschter Hoffnung auf politische Freiheit. Schuberts romantische Passionsgeschichte dient Werner Cee als Ausgangsmaterial für eine zeitgenössische Interpretation, in der die Original-Klavierstimme nur über das E-Piano von Walter Grossmann zitiert wird: So wandeln bearbeitete Naturklänge, die Sounds des norwegischen Gitarristen Eivind Aarset und der vom Autor gespielten "e-ch'in" sowie die exzentrische, englisch gehaltene Vortragskunst des australischen Puppen- und Theaterspielers Neville Tranter den Schubert-Zyklus zu einer irritierenden und suggestiven Klangreise in durchaus heutige menschliche Abgründe. 

A
A

 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 2009

Erstsendung: 02.03.2010 | 53'12


AUSZEICHNUNGEN

  • Auszeichnung: Prix Italia in der Kategorie "Radio, Composed Music" (Radiokomposition)

Darstellung: