ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel


Alice


Feo Frank

Alice (1. Folge: Der Schmerz der anderen)


Dramaturgie: Jakob Schumann

Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter


Regie: Eva Solloch

Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.

Endlich hat Alice einen neuen Job in Aussicht: sie will Hiobsbotschafterin werden. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der sie sich bewirbt, ermöglicht es, schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Die Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Ihrer besten Freundin erzählt sie vorerst nichts von dieser „Care-Arbeit“. Caros Versuche, Alice mit Gelegenheitsjobs zu versorgen, hat Alice spätestens jetzt nicht mehr nötig. Denn schon im Probegespräch mit ihrem ersten Klienten Lasse zeigt sich, dass Alice die neue Aufgabe wirklich liegt: Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie, und das muss sie auch: Denn Lasse ist ab sofort Single. Im Namen seiner (Ex)-Freundin Martha macht Alice behutsam mit ihm Schluss, auch wenn sie dafür mit der sogenannten Wahrheit kreativ umgehen muss. Ein Talent, dass ihr schon bald zum Verhängnis werden wird.

Alice – eine moderne Tragikomödie über den Zusammenfall von Fake und Wirklichkeit. Übers Erwachsenwerden in einer Leistungsgesellschaft. Über Glücksversprechen, Selbstbetrug und tödliche Schonungslosigkeit. Und die Frage, wie wir reagieren, wenn die Realität unaushaltbar wird.

Feo Frank, Pseudonym. Alice ist seine erste Hörspielserie.

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Marleen Lohse
Hanna Plaß
Fabian Busch
Timur Işık
Mira Partecke
Kathrin Wehlisch
Kim Riedle
Philipp Lind
Imogen Kogge


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio / Bayerischer Rundfunk 2021

Erstsendung: 25.10.2021 | Deutschlandfunk Kultur | ca. 27'00


Darstellung: