ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Apollonios von Rhodos

Die Fahrt der Argonauten (4. Teil: Die Flucht)

nach der griechischen Sage von Apollonios von Rhodos


Vorlage: Die Fahrt der Argonauten (Sage, altgriechisch)

Übersetzung: Paul Dräger

Bearbeitung (Wort): Katrin Zipse

Technische Realisierung: Daniel Senger, Sonja Röder

Regieassistenz: Constanze Renner


Regie: Iris Drögekamp

Um 1200 v. Chr. brechen 50 Männer von der griechischen Küste auf, um an die Ostküste des Schwarzen Meers zu segeln. Es ist eine Reise ins Unbekannte, bisher hat noch kein Schiff diese Fahrt gewagt. Der Anführer, Iason, begibt sich nicht freiwillig auf dieses Abenteuer. Ihn bindet der Auftrag des iolkischen Königs Pelias, der ihm befohlen hat, das Golde-ne Vlies aus Kolchis zu holen. Die Männer, die sich mit Iason auf den Weg machen, die Argonauten, sind die größten Helden Griechenlands und fast alle Halbgötter. Sie sind die Väter der Helden, die in der „Ilias“ des Homer später vor Troja kämpfen.

Die „Fahrt der Argonauten“ liegt vor der „Ilias“ und der „Odyssee“. Dieses Epos wurde von Apollonios von Rhodos allerdings erst später geschrieben, knapp 500 Jahre nach Homer, im 3. Jahrhundert v. Chr., und ist weniger bekannt, aber mindestens genauso bilderreich und spannend. Die Argonauten fahren übers Mittelmeer und das Schwarze Meer bis nach Kolchis im heutigen Georgien. Unterwegs begegnen ihnen viele Gefahren – Stürme, Meerengen, Klippen, feindlich gesonnene Insel- oder Uferbewohner. Oft wird ihnen aber auch Hilfe zuteil: Sie werden gastfreundlich aufgenommen, Ortskundige und Seher helfen.

Der letzte Teil schildert die Flucht vor dem kolchischen König. Die Rückreise nach Griechenland wird zur Irrfahrt für die Argonauten und verschlägt sie bis in die libysche Wüste. Aktuelle Themen wie die Notwendigkeit, aus einem Land zu fliehen, aber auch die Angst vor Fremden und der Fremde sind in der „Fahrt der Argonauten“ allgegenwärtig. Die Flucht des Phrixos auf dem goldenen Hammel, der schließlich als Goldenes Vlies in Kolchis endet, ist der Auslöser der Geschichte, die Flucht der Griechen vor dem zornigen kolchischen König markiert das Ende. Was kann Zeus, der Gott der Flüchtlinge, tun?

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Stephanie EidtHera
Linda BlümchenAthene
Julia WindischbauerMedea
Steffen SiegmundIason
Simon SchwanTelamon
Joscha EißenArgos
Matthias LejaAietes
Catrin StriebeckKirke
Frauke PoolmannArete
Wolfgang PreglerAlkinoos
Robin SchulzApsyrtos
Lucas JansonArgonaut
Heiko RaulinArgonaut
Andrej AgranovskiArgonaut
Doga GürerArgonaut

Sonstige Mitwirkende
Kirstin Petri


Steffen Siegmund spricht die Rolle des Iason. | © SWR/Christian Koch

Steffen Siegmund spricht die Rolle des Iason. | © SWR/Christian Koch

Steffen Siegmund spricht die Rolle des Iason. | © SWR/Christian Koch
Julia Windischbauer spricht die Rolle der Medea. | © SWR/Christian Koch
Stephanie Eidt spricht die Rolle der Hera. | © SWR/Christian Koch
v.li.: Steffen Siegmund (Iason), Iris Drögekamp (Regie), Julia Windischbauer (Medea). | © SWR/Christian Koch

v.li.: Steffen Siegmund (Iason), Iris Drögekamp (Regie), Julia Windischbauer (Medea).
© SWR/Christian Kochv.li.: Steffen Siegmund (Iason), Iris Drögekamp (Regie), Julia Windischbauer (Medea).
© SWR/Christian Koch



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2021

Erstsendung: 01.01.2022 | SWR2 | 54'39


Darstellung: