ARD-Hörspieldatenbank


Ars acustica



Daniel Hensel

Claustrophobia, op. 37



Realisation: Daniel Hensel

Der Komponist und Musikwissenschaftler Daniel Hensel (*1978) lebt mit seiner Familie in der Kleinstadt Büdingen (Wetterau). Im Pandemiejahr 2020 realisierte er hier im Rahmen vom "Kulturpaket II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern", zugeteilt von der Hessischen Kulturstiftung, das Hörstück "Claustrophobia". "Es schildert auf seine Weise den Weg einer sechsköpfigen Familie in der und durch die Pandemiesituation. Die Erinnerung an eine Zeit, in der sorgloses Feiern möglich war, wird durch das penetrante Ticken der Uhr unterbrochen. Immer wieder wechseln reale mit surrealen Zuständen ab, wandeln sich Alltagsgegenstände (Waschmaschine, Hyperthermie- Generator) in Musikinstrumente, Bedrohung von außen wird Bedrohung von innen, Bedrohung von innen wird Ausbruch oder Resignation. Belastungen durch existentielle Bedrohung und die aussichtslose Krebserkrankung des Großvaters der Kinder werden durch meditative Zustände am Ende im Kinderlied 'erlöst'. Auf seine Art stellt mein elektroakustisches Werk 'Claustrophobia' eine Brücke zu Werken wie der 'Sinfonia Domestica' von Richard Strauss oder den 'Kindertotenliedern' und der IX. Sinfonie von Gustav Mahler her."

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
N. N.


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Daniel Hensel 2022

Erstsendung: 05.03.2022 | hr2-kultur | ca. 36'00


Darstellung: