ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Emma Braslavsky

Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten


Vorlage: Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten (Roman)

Komposition: Lorenz Schuster

Redaktion: Katarina Agathos

Technische Realisierung: Josef Angloher, Anton Wunder

Regieassistenz: Pauline Seiberlich


Regie: Lorenz Schuster

Die Metropolen haben einen neuen Rausch. Dank boomender Robotik-Konzerne können sich die Menschen jeden Beziehungswunsch erfüllen und künstliche Traumpartner:innen bestellen. Die Abschaffung der Einsamkeit sollte Wirklichkeit geworden sein. Doch die Suizidraten sind schwindelerregend hoch und es lassen sich bei den meisten Selbsttötungen nicht rechtzeitig Angehörige finden, die für die Kosten aufkommen. Die anonymen Bestattungen reißen enorme Löcher in die Landeshaushalte. Die Polizei ist überfordert. Hier wird die Operation „Roberta“ ins Leben gerufen. In einem Testlauf soll die erste autonom handelnde KI-Kommissarin Roberta Köhl einen Suizidfall übernehmen und Angehörige aufspüren. Emma Braslavsky blickt einer Großstadt ins Nachtherz und führt uns auf ihre dunkle Seite. Entlang der schmalen Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben erzählt sie mit Witz und Tempo eine Geschichte zwischen Retro-Futurismus, Kriminalgeschichte und Coming of age einer Roboterfrau.

Emma Braslavsky, geb. 1971, lebt in Berlin. Autorin, Kuratorin. Werke u.a. Aus dem Sinn (2007), Das Blaue vom Himmel über dem Atlantik (2008), Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016), Hörcomic-Serie Agent Zukunft (Staffel 1, 2010−19).

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Viola von der BurgErzählerin
Mira MazumdarRoberta
Enea BoschenCleo
Timocin ZieglerLennard
Anna GraenzerBeata
Robert SpitzGoran
René DumontPolizeidirektor
Robert DöllePeters
Jochen StriebeckLeonhard Fischer
Ilona GrandkeHilde Fischer
Michele CucioffoKarl


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 2022

Erstsendung: 25.03.2022 | Bayern 2 | 66'44


REZENSIONEN

  • Stefan Fischer: Glück, gemessen in Gigabyte. In: Süddeutsche online vom 25.03.2022.

Darstellung: