ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Jovana Reisinger

life can be fun (depending on the situation)


Komposition: Sophia Kennedy

Redaktion: Christine Grimm

Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Christoph Richter

Regieassistenz: Esther Schelander


Regie: Jovana Reisinger

Ein Selbstmord reißt die Bewohner:innen eines idyllischen Wohnkomplexes für einen Moment aus ihrer Alltagsroutine. Ein furioses Hörspiel zwischen grausamer Heiterkeit, dahingeplapperten Alltagsfloskeln und strukturellem Sexismus. Am Morgen des heißesten Tages des Jahres stürzt sich Frau Schmitt in den Tod. Mitten in den Innenhof des sauberen, hübsch angelegten Hochhauskomplexes. Und das, ohne die anderen Bewohner vorzuwarnen! Die kommen nach und nach vor der Toten zusammen und sinnieren, was zu tun ist. Da wird mit der Katastrophe vor Augen gefachsimpelt, gemaßregelt und geflirtet. Schließlich geht das Leben weiter, jedenfalls das derjenigen, die um Frau Schmitt herumstehen. Die Strategien, wie die einzelnen Anwohner:innen mit der Situation umgehen, sind unterschiedlich, offenbaren aber alle dieselbe Grundeinstellung: Sie alle sind sich offenbar selbst am nächsten – auch wenn jede:r einzelne das ganz anders sieht. Es kommt eben, wie so oft im Leben, auf die Perspektive an.

Jovana Reisinger, geboren 1989 in München, aufgewachsen in Österreich, ist Schriftstellerin, Filmemacherin und bildende Künstlerin. Nach dem Abschluss in Kommunikationsdesign studierte sie Drehbuch und Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sie veröffentlichte die Romane „Still halten“ (2017) und „Spitzenreiterinnen“ (2021).

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Luise WolframErzählerin
Bernhard SchützHerr Schenkel
Benjamin RadjaipourHerr Schmelz
Hanna PlaßFrau Schneider
Julia JenkinsFrau Schauer
Julia WindischbauerFrau Schlauch
Ulrich NoethenHerr Schimmel

Musik: Sophia Kennedy

 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2022

Erstsendung: 31.07.2022 | Deutschlandfunk Kultur | 57'19


Darstellung: