ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Dokumentarhörspiel



Annedore Bauer

Irmi, geboren 1923


Komposition: Stefan Scheib

Technische Realisierung: Andrei Cucu, Katharina Bihler, Stefan Scheib

Regieassistenz: Felix Lehmann


Regie: Annedore Bauer, Katharina Bihler

Als Jugendliche muss Irmi in eine Anstalt, weil sie „ganz verdusselt“ ist. Dort findet sie eine richtige Freundin – Ruth. Das dokufiktionale Hörspiel erzählt vom Schicksal zweier Menschen während des Nationalsozialismus. Irmis Freundin Ruth wird verlegt, angeblich in ein besseres Heim. „Dort schauen sie, ob deine Anfälle doch noch weggehen“, sagt die Schwester, „dann kommst du zurück und wieder hierher.“ Aber Irmi sieht die geliebte Freundin nie wieder. Erst Jahrzehnte später, kurz vor Irmis Tod, macht die Erzählerin sich auf die Spur eines nie aufgearbeiteten Schicksals. Schicht um Schicht legt sie frei, was damals geschehen ist.

Annedore Bauer, geboren 1971 in Saarbrücken, Schauspielerin, Hörspielautorin. Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Engagements in Düsseldorf, Freiburg, Dresden und Berlin, anschließend freischaffend. Seit 2017 als Souffleuse und Schauspielerin an der Schaubühne Berlin. Ihr Hörspiel „Die Unantastbaren“ (Autorinnenproduktion 2021) erhielt beim 12. Berliner Hörspielfestival 2021 den Förderpreis „Das zündende Mikro“.

Das Hörspiel wurde durch den Förderpreis „Das zündende Mikro“ des 12. Berliner Hörspielfestivals 2021 ermöglicht.

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Annedore Bauer
Alexander Ebeert


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio / Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin / Liquid Penguin Ensemble 2022

Erstsendung: 14.09.2022 | Deutschlandfunk Kultur | 30'57


Darstellung: