ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Dokumentarhörspiel



Marleen Wolter, Melanie Hinz, Anne Bonfert, Verena Lobert, Svenja Wolff, Micha Kranixfeld

Ohne Väter


Vorlage: Schon wieder ohne Väter (Text)

Komposition: Sebastian Schlemminger

Dramaturgie: Johann Mittmann, Julia Gabel

Technische Realisierung: Susanne Beyer, Gunda Herke, Alexander Brennecke


Regie: Johann Mittmann, Julia Gabel

Vier Väter der Frl. Wunder AG sind bereits verstorben. Die anderen Töchter sind mit der Endlichkeit ihrer Väter konfrontiert. Hörspiel über die ambivalenten Beziehungen zwischen feministischen Töchtern und ihren Vätern.

Die vier Töchter verloren ihre Väter in unterschiedlichen Lebensphasen: als Kleinkind, in der Pubertät, nach dem Abschluss. Sie fragen sich in diesem biografischen Hörspiel: Wie prägt uns diese Lücke? In einem Mystery-Setting zwischen Anrufung und Austreibung erforschen sie ihren feministischen Werdegang ausgehend vom Verschwinden ihrer Väter. Sie fantasieren darüber, was sie nicht wissen, wie die Väter sie heimsuchen und welche Aufträge von ihnen sie mit sich herumschleppen. Gemeinsam auf Spurensuche im Fall „Tochterschaft“ konstruieren sie die mysteriösesten Zusammenhänge. Doch wie viel davon ist schlichte Unterhaltung, und wie viel ist echte Trauerarbeit? Die verstorbenen Väter der Frl. Wunder AG sind nicht zuletzt die Geister, die sie rufen, um ihre eigene Verstrickung im Patriarchat und eine post-patriarchale Zukunft zu befragen.

Die Frl. Wunder AG produziert seit 2004 als mittlerweile neunköpfiges Performancekollektiv Bühnenformate, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum. Zuletzt: „Solange ich atme − ein szenisches Chorkonzert über das Singen in Pandemiezeiten“, ausgezeichnet mit dem Förderpreis Musikvermittlung 2021.

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Mitwirkende

Ensemble: Frl. Wunder AG: Micha Kranixfeld, Marleen Wolter, Marleen Wolter, Verena Lobert, Anne Bonfert, Melanie Hinz, Martin Umbach, Svenja Wolff


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2023

Erstsendung: 18.05.2023 | Deutschlandfunk Kultur | 54'30


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