ARD-Hörspieldatenbank


Sendespiel (Hörspielbearbeitung)



Gerhart Hauptmann

Fuhrmann Henschel


Vorlage: Fuhrmann Henschel (Theaterstück)


Regie: Franz Joseph Engel

Spielt in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts [1860er] im Gasthof "Zum grauen Schwan" in einem schlesischen Badeort.

"Fuhrmann Henschel wohnt mit Frau und Magd bei dem Hotelier Siebenmann. Seine Frau liegt jedoch im Sterben. Als sie vom Totenbett sieht, daß Henschel, der verreist war, der Magd Hanne Geschenke macht, erwacht ihre Eifersucht. Sie nimmt ihm das Versprechen ab, nach ihrem Tode Hanne nicht zu heiraten. Sie stirbt kurz darauf. Henschels Freunde raten ihm, sich wieder zu verheiraten. Er hat aber nur zu Hanne Zuneigung gefaßt. Ihrer Heirat steht aber sein Versprechen im Wege. In diesem Zwiespalt geht er an das Grab seiner Frau, als ob er das Einverständnis der Toten erlangen wollte. Beruhigt kehrt er zurück und heiratet Hanne. Im Verlauf seiner Ehe sieht er jedoch, wie recht seine Frau hatte, als er ihr versprechen mußte, Hanne nicht zu heiraten. Er muß erfahren, daß Hanne schon ein Kind hat, das bei ihrem ständig betrunkenen Vater nicht gerade gut aufgehoben ist. Auch beginnt Hanne schon im Anfang ihrer Ehe eine Liebelei mit einem Kellner des Siebenmannschen Hotels. Henschel verzweifelt und nimmt sich das Leben." (Der Deutsche Rundfunk. 7. Jahrgang. Heft 32 vom 09. August 1929. S. 1030)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Hans MarrFuhrmann Henschel
Ruth GregorFrau Henschel
Rut RosenHanne Schäl, später Frau Henschel
Helga FrachBertha
Axel FeitPferdehändler Walther
Friedrich ReinickeSiebenhaar
Hans Eckart ReinickeKarlchen
Rudolf SchlessenWermelskirch
Friedl LerdaFrau Wermelskirch
Cläre RapmundFranziska Wermelskirch
Siegfried BruckHauffe
Hellmuth HallendorfFranz
Hans Ulrich DzialasGeorge
Richard OddaFabig
Fritz LeydenMeister Hildebrant
Willy KochTierarzt Grunert


 


Hörspiel historisch (vor 1933) - © DRA/Hanni Forrer


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Schlesische Funkstunde AG (Breslau) 1929

Erstsendung: 12.08.1929


Livesendung ohne Aufzeichnung


Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift)


Darstellung: