Originalhörspiel

Autor/Autorin: Jeremi Przybora

Der Heiligenschein

übersetzt aus dem Polnischen

Übersetzung: Elvi Dedecius
Komposition: Wolfgang Wölfer
Technische Realisierung: Ludwig Groß, Liane Meiser
Regieassistenz: Wolfgang Wölfer

Regie: Hans Gerd Krogmann

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Ludwig ThiesenEduard
    Ursula JockeitSeine Frau
    Cornelia KauschSeine Tochter
    Marianne MosaPriscilla
    Heinz SchimmelpfennigDer Minister
    Werner SimonDer Sekretär des Ministers
    Alfred QuerbachDer Arzt
    Peter VerstenDer Pfarrer
    Paul DättelDer Bankräuber
    Robert KluppDie Stimme aus dem Nirgendwo
    Rudolf Herget
    Jan Meyer
    Hans Röhr
    Werner Simon
    Gerd Wehr

Ein Heiligenschein gilt im allgemeinen als Symbol der Vollkommenheit. Also wäre Eduard, der plötzlich ein solches Attribut positiver Eigenschaften (Lichtstärke 15 Watt) an sich entdecken muß, trotz seines übergesunden Egoismus, vollkommen? Nun, am Ende seines mehr komischen als traurigen Leidensweges muß Eduard einsehen, daß er zwar vollkommen ist, daß diese Vollkommenheit aber einige Mängel aufweist. Jeremi Przybora, ein schlagfertiger Satiriker, Autor mehrerer Hörspiele und Liedertexte, zeigt in seinem heiter-ironischen Spiel einen „Titan der kleinen Berechnung“. Der polnische Autor ist einer der Begründer des „Fernsehkabaretts der älteren Herren“, das sich in Polen großer Beliebtheit erfreut.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk 1966
  • Erstsendung: 02.1967 | 40'41

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