Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel
Autor/Autorin:
Volker Kutscher
Haus Vaterland (5. Teil: Die letzte Falle)
Vorlage: Die Akte Vaterland (Roman), Märzgefallene (Roman)
Komposition: Verena Guido
Redaktion: Ulla Illerhaus, Hannah Georgi
Technische Realisierung: Matthias Fischenich, Bernd Bechtold, Steffen Jahn, Anna Wolf, Benjamin Ihnow
Regieassistenz: Julie Grothgar
Regie: Benjamin Quabeck
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Ole Lagerpusch Gereon Rath Alice Dwyer Charly Ritter Fabian Busch Reinhold Gräf Benito Bause Husen Sebastian Blomberg Dr. Magnus Schwartz Isabel Thierauch Karin von Almsick Ronald Zehrfeld Roddeck Denis Moschitto Weinert Sebastian Urzendowsky Juretzka Reiner Schöne Johann Marlow Lovena Börschmann Ziegler Hannah Enno Trebs Steinke Martin Bross Bernhard Weiß Eliot Karow Fritze Luise Berndt Wieking Detlev Pläschke Wache 1 Bernd Moss Franz Thelen Gode Benedix Grimberg Nina Weniger Heinen Nic Romm Kohn Johann Born Hauptmann Engel
Berlin 1932/33. Im legendären Vergnügungstempel Haus Vaterland wird ein Mann tot im Lastenaufzug aufgefunden - obwohl alles darauf hindeutet, dass er ertrunken ist. Während Gereon Rath einer Spur bis nach Masuren folgt, kehrt Charlotte Ritter aus Paris zurück und beginnt als verdeckte Ermittlerin im Haus Vaterland. Zugleich gerät die Berliner Polizei in den Strudel der politischen Umbrüche 5. Teil: Charly und Rath bereiten ihre Hochzeit vor. Charly kann die sinnlose Arbeit bei der weiblichen Kriminalpolizei mit ihrer Nazi Chefin und Kollegin nicht mehr ertragen. Sie quittiert den Dienst aus politischen Gründen. Fritze bittet in Panik Charly und Rath um Hilfe. Sie bringen die schwer verletzte Hannah Singer zu Marlow – der sich für die Hilfe im Fall Juretzka revanchiert. Den Toten Wosniak identifizieren sie als Haupmann Engel. Ein jüdischer Täter- was sich bei den Nazis sehr gut verkaufen lässt. Sie verseken die Leiche in der Spree um die Tat zu vertuschen.
Als die Leiche später doch gefunden wird, stellt Gerichtsmediziner Schwartz fest, dass der Mann kein Jude war- er war nicht beschnitten und es sich daher kaum um Hauptmann Engel handeln kann. Obwohl der Fall offiziell als geklärt gilt, untersucht Rath weiter und stößt auf den Fahrer des Geschäftmanns Engel. Engel hat die Sprengbombe doch überlebt das Gold geborgen, um seiner Familie ein Auskommen zu sichern. Sein Fahrer Thelen hat ihn dabei unterstützt und nach einer Lesung Roddecks einen Drohbrief an diesen geschrieben. Aus Frust über die Diffamierungen seines Chefs und Freundes. Rath verdächtigt Roddeck und stellt ihm eine Falle. In einem U-Bahn Tunnel treffen Grimberg und Roddeck aufeinader, dieser erschießt den Sprengmeister. In der Gegenübverstellung mit dem Sohn des Hauptmanns Engel (der diesem extrem ähnlich sieht) verliert Roddeck die Fassung und verrät, dass er die Morde begangen hat und Grimberg angestiftet hat Engel in die Luft zu sprengen. Rath verhaftet Roddeck.

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 2025
- Erstsendung: 03.10.2026 | WDR 5 | 49'19
- Geplante Wiederholungen:
26.10.2026 | radio3
25.10.2026 | radio3
25.10.2026 | NDR Kultur
Rezensionen (Auswahl)
- Heike Hupertz: "Aufklärerischer Effekt", in: epd medien online vom 02.10.2026.
- Heike Hupertz: "Als Berlin in den Untergang tanzte", in: F.A.Z online vom 02.09.2026.