ARD-Hörspieldatenbank

 
„Man sollte in der Tat ein Schauspiel für den Rundfunk als symphonische Form verstehen, bei der das gesprochene Wort nur ein Faden in einem aus Klang gewobenen Stoff darstellt.“

(Producing Plays for Broadcasting, BBC Year Book 1931, aus dem Engl. übers.)

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Hörspiel aktuell - Die Entdeckung Spielofaniens © SWR/Patricia Neligan

Hörspiele nach 1945

Hörspiele 1945 – heute

Dokumentiert sind die Produktionen der einzelnen Landesrundfunkanstalten und des Deutschlandradios sowie Auftrags- und freie Autorenproduktionen. Sie finden Nachweise zu Originalhörspielen, Hörspielbearbeitungen, Ars acustica und hörspielbegleitenden Features, Interviews und Gesprächsrunden. Dazu kommen Rezensionshinweise, Angaben zu Auszeichnungen und CD-Veröffentlichungen.

 

Außenansicht des Musik- und Hörspielkomplexes Block B im Funkhaus Berlin des DDR-Rundfunks - © DRA Babelsberg/Karl Dundr

Hörspiele aus der DDR

Hörspiele des DDR-Rundfunks

Hinter diesem Sammelbegriff verbergen sich Produktionen vom Mai 1945 bis zum 31. Dezember 1991 mit einem Umfang von über 8.000 überlieferten Hörspielen und Features. Dazu gehören Originalhörspiele und Hörspielbearbeitungen deutschsprachiger und ausländischer Autoren, etwa 3.500 Kinderhörspiele, zahlreiche Produktionen der Genres Kriminal- und Science Fiction-Hörspiel und nicht zuletzt unterhaltende Sendereihen.

 

Hörspiel historisch - © DRA/Hanni Forrer

Die Ursprünge

Hörspiele 1924 – 1927

Hier finden Sie Nachweise zu Ursendungen von Hör- und Sendespielen zwischen 1924 und 1927. Dokumentiert sind über 2.500 Produktionen der einzelnen Sendegesellschaften. Neben Form- und Inhaltsdaten bieten wir in Auswahl historische Rezensionen und Manuskripte aus dem Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs.

Tipp

Holger Böhme: »Gefundenes Fressen«. | © MDR/Olaf Parusel

Holger Böhme: »Gefundenes Fressen«.
Was bisher geschah? Im Dresden des Jahres 2019 laufen sich die ehemaligen Freundinnen Steffi und Isa über den Weg. Zur Wendezeit verband sie eine kurze, aber intensive Freundschaft. Als sie sich nach 30 Jahren wiedersehen, regiert in Steffis - wirtschaftlich erfolgreichem - Leben der selbstgerechte Pegida-Anhänger Jochen, im Nebenberuf ihr Ehemann. Das kann Isa - behände, linksalternative Inhaberin einer mäßig laufenden Werbeagentur - nicht mit ansehen. In einer turbulenten Schlacht voller taktischer Manöver und rabiater Entscheidungen, die die ganze Frau erfordern, wachsen Steffi und Isa über sich hinaus. Am Ende ist Jochen leidlich »entgiftet«, besinnt sich auf seine unternehmerischen Qualitäten und kocht sogar indisch.

Jetzt, zwei Jahre später, herrscht zwischen Steffi und Jochen ein belastbarer Burgfrieden inklusive runderneuerter gegenseitiger Zuneigung - da platzt die Bombe. Jochen hat einen Sohn - und zwar nicht mit Steffi. Alte Verletzungen - Steffi und Jochen konnten keine Kinder bekommen - brechen wieder auf. Zudem sitzt dieser Justus in Leipzig-Connewitz und fordert Unterhalt. Prost Mahlzeit. Wie sich verhalten? Wen vor die Tür setzen? Jochen? Justus? Oder beide? Isa rät zur Verständigung und zum gegenseitigen Kennenlernen - und öffnet damit unabsehbaren Verwicklungen Tür und Tor. Ihren Jochen kannte Steffi in- und auswendig, doch wer weiß schon, was die Jugend will? Nicht einmal sie selbst.

Erstmals zu hören am:
31.5.2021 um 22.00 Uhr auf MDR KULTUR


 

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Letztes Update:   13.05.2021
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