ARD-Hörspieldatenbank

 
„Das vernetzte Hörspiel ist eine Form des akustischen Erzählens, die wir noch nicht gefunden haben.“

(Andreas Bick 2013)

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Hörspiel aktuell - Die Entdeckung Spielofaniens © SWR/Patricia Neligan

Hörspiele nach 1945

Hörspiele 1945 – heute

Dokumentiert sind die Produktionen der einzelnen Landesrundfunkanstalten und des Deutschlandradios sowie Auftrags- und freie Autorenproduktionen. Sie finden Nachweise zu Originalhörspielen, Hörspielbearbeitungen, Ars acustica und hörspielbegleitenden Features, Interviews und Gesprächsrunden. Dazu kommen Rezensionshinweise, Angaben zu Auszeichnungen und CD-Veröffentlichungen.

 

Außenansicht des Musik- und Hörspielkomplexes Block B im Funkhaus Berlin des DDR-Rundfunks - © DRA Babelsberg/Karl Dundr

Hörspiele aus der DDR

Hörspiele des DDR-Rundfunks

Hinter diesem Sammelbegriff verbergen sich Produktionen vom Mai 1945 bis zum 31. Dezember 1991 mit einem Umfang von über 8.000 überlieferten Hörspielen und Features. Dazu gehören Originalhörspiele und Hörspielbearbeitungen deutschsprachiger und ausländischer Autoren, etwa 3.500 Kinderhörspiele, zahlreiche Produktionen der Genres Kriminal- und Science Fiction-Hörspiel und nicht zuletzt unterhaltende Sendereihen.

 

Hörspiel historisch - © DRA/Hanni Forrer

Die Ursprünge

Hörspiele 1924 – 1927

Hier finden Sie Nachweise zu Ursendungen von Hör- und Sendespielen zwischen 1924 und 1927. Dokumentiert sind über 2.500 Produktionen der einzelnen Sendegesellschaften. Neben Form- und Inhaltsdaten bieten wir in Auswahl historische Rezensionen und Manuskripte aus dem Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs.

Tipp

Richard Oehmann: »Bahnuntergangsstimmung«. | © BR/Stefanie Ramb

Richard Oehmann: »Bahnuntergangsstimmung«.
Idyll am Bahndamm: Zwei alte Menschen flirten, eine Joggerin optimiert sich, zwei unbeugsame Herren sorgen für Sauberkeit. Plötzlich dezenter Polizeialarm. Alles flieht vor einem Steinschlag in die nächste Unterführung. Die Gruppe ist eingeschlossen, die Meinungen gehen auseinander und kommen nie wieder zusammen. Eine Anekdote mit glimpflichem Ausgang? Eine vorgetäuschte Katastrophe? Ein alles veränderndes Ereignis? Nichts stimmt mehr und deswegen stimmt alles. Eine Endzeitgroteske über Zivilcourage, Klarinettenklänge und Faktenvereiterung.

»In einer Zeit, in der eine Behörde sagt, bei einer Demonstration wären 40 000 Menschen gewesen, die Veranstalter aber von 1,3 Millionen sprechen, wird es allmählich schwierig mit der Darstellung von Ereignissen. Leute, die früher der Behörde misstraut haben, geben ihr nun Recht, und umgekehrt. Die Welt ist randvoll mit falschen Zitaten, irrwitzigen Thesen und erfundenen Fakten. Im Vergleich dazu ist Bahnuntergangsstimmung nur ein kleiner surrealer Verhau, den man wenigstens ansatzweise durchsteigen kann.«

Erstmals zu hören am:
04.02.2022 um 21.05 Uhr auf Bayern 2


 

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Letztes Update:   29.01.2022
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